BIOS (UEFI): Das müsst ihr wissen

BIOS

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von Jan Kluczniok
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Über das BIOS habt ihr direkten Zugriff auf die Hardware eures Systems und könnt etwa den Prozessor übertakten oder die Boot-Reihenfolge ändern. Doch was ist das BIOS überhaupt? Und was hat es in diesem Zusammenhang mit dem Begriff "UEFI" auf sich? Netzwelt verrät es euch.

Über das BIOS beziehungsweise UEFI eures Rechners könnt ihr umfassende Einstellungen bezüglich der Hardware durchführen.
Über das BIOS beziehungsweise UEFI eures Rechners könnt ihr umfassende Einstellungen bezüglich der Hardware durchführen.

Als BIOS wird die Firmware von x86-PCs bezeichnet. Es ist der Teil des Betriebssystems, welcher alle Grundfunktionen enthält und dessen Start einleitet. BIOS steht dabei für "Basic Input / Output System". Das BIOS eines Rechners ist in einem Speicher auf der Hauptplatine, auch Main- oder Motherboard genannt, abgelegt.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird als "BIOS" auch das Setup-Programm der Firmware verstanden, das häufig über eine Tastenkombination beim Starten des Rechners aufgerufen werden kann. Hier könnt ihr zum Beispiel die Boot-Reihenfolge eures Rechners ändern.

Nachfolger UEFI

Mit der zunehmenden Verbreitung von 64-Bit-Systemen war das noch in den 1980er entwickelte BIOS nicht mehr zeitgemäß. 2006 führte daher ein Konsortium, dem unter anderem HP, Intel, AMD und viele weitere Hersteller von PCs und Komponenten angehören eine neue Firmware ein. Sie hört auf den Namen UEFI. "UEFI" steht dabei für Unified Extensible Firmware Interface. Da das System optisch aber noch dem BIOS stark ähnelt, wird UEFI von Nutzern häufig weiterhin als BIOS bezeichnet.

Ein wesentlicher Bestandteil von UEFI ist auch das Feature "Secure Boot", dass die Ausführung von Schadsoftware beim Systemstart verhindern soll.

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