Xbox One im Test

Das All-in-one-Paket mit Luft nach oben

Am Black Friday bekommt ihr die Xbox One S mit Spiel bereits ab 150 Euro.

Microsoft verkauft die Xbox One als Multimediazentrale fürs Wohnzimmer und bietet sogar technisch unterschiedlich ausgereifte Modelle mit der Xbox One S und der Xbox One X. Als Spieleplattform macht der Nachfolger der Xbox 360 in unserem Test eine sehr gute Figur.

Inhaltsverzeichnis

  1. Ein Videorekorder aus den 90ern
  2. Was ist noch exklusiv? Spiele für die Xbox One
  3. Xbox One: Abwärtskompatibilität zur Xbox 360
  4. Xbox Live Gold, Xbox Game Pass und EA Access
  5. Apps für Musik und Video-Streaming
  6. Benutzeroberfläche
  7. Hardware
  8. Leistung und Grafik
  9. Unterschiede von Xbox One, Xbox One S und Xbox One X
  10. Technische Daten der Xbox One-Modelle
  11. Controller
  12. Sprach- und Gestensteuerung mit Kinect
  13. Fazit

Microsoft hat Großes mit der Xbox One vor. Nicht nur eine Spielekonsole soll der Nachfolger der Xbox 360 sein, sondern die Multimediazentrale fürs Wohnzimmer. Im Test zeigt sich: So ganz wird das System dem hohen Anspruch noch nicht gerecht - aber was noch nicht ist, kann durch ein paar Firmware-Updates ja noch werden.

Wie wohl die meisten Gamer haben auch wir uns die Xbox One gleich am ersten Tag gesichert. Eine andere Möglichkeit blieb auch kaum, da das Kontingent durch die zahlreichen Vorbestellungen arg geschmälert war. Von dem Hype will man sich als Redakteur natürlich nicht allzu sehr einnehmen lassen, aber ein bisschen Freude ist dann doch dabei, als wir die die Konsole aus ihrer Verpackung befreien und die Xbox One an den Fernseher anschließen.

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Ein Videorekorder aus den 90ern

Das Äußere hat sich seit der ersten Ankündigung nicht mehr groß verändert, sodass uns Konsole und Controller nicht mehr überraschen. Inzwischen haben wir uns an den Anblick des 33,3 Zentimeter langen, 27,4 Zentimter breiten, 7,9 Zentimeter hohen und etwa 3,6 Kilogramm schweren Kastens gewöhnt. Nach wie vor versprüht die Xbox One den Charme eines Videorekorders aus den 90er-Jahren. Dabei lässt sie sich ausschließlich waagerecht positionieren.

Speziell mit der Belüftung hat es Microsoft diesmal gut gemeint. Offenbar will man mit allen Mitteln eine Wiederkehr des "Ring of Death"-Desasters vermeiden. Beim ersten Anschalten bleibt die Konsole dennoch erstaunlich leise. Bei der Installation von Spielen wird es etwas lauter, beim Spielen beruhigt sich die Xbox aber wieder. Ein störendes Niveau erreichen die Geräusche unserer Meinung nach nie.

Xbox One, Xbox One S, Xbox One X
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Nach dem ersten Einschalten der Xbox One steht das obligatorische System-Update an. Die erste Aktualisierung ist knapp 600 Megabyte groß. Bei VDSL 50.000 dauerte es über WLAN etwa 15 Minuten, bis die Einrichtung abgeschlossen war. Wer glaubt, mit der initialen Installation hat das Warten ein Ende, liegt jedoch falsch. Auch die Spiele für die Xbox One sind ladeintensiv und müssen selbst nach dem Einlegen eines optischen Datenträgers installiert werden. Plug-and-play: Fehlanzeige.

Glücklicherweise muss jedoch nur ein Teil der Einrichtung abgewartet werden. Der Rest wird dann bereits während des Spielens konfiguriert. Außerdem ist niemand dazu verdammt, dem langsamen Fortschritt des Ladebalkens beizuwohnen. Stattdessen können andere Spiele gezockt, Avatare kreiert oder sonstige Einstellungen durchgeführt werden. Übrigens: Wer sich für ein Spiel auf einem physischen Datenträger entscheidet, ist auch nach der erfolgreichen Installation auf der Konsole weiterhin an diesen gebunden.

Die Ladezeiten lassen sich zudem reduzieren, indem sich der Anwender für den Instant-on-Modus der Xbox One entscheidet. In diesem lässt sich die Konsole schneller hochfahren und Updates werden im Stand-by installiert. Selbstredend steigt der Stromverbrauch jedoch durch diese Einstellung.

Was ist noch exklusiv? Spiele für die Xbox One

Wie bereits in der Vergangenheit war das Spiele-Angebot beim Konsolenstart 2014 überschaubar. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Titeln. Wollt ihr Highlights kennenlernen, die ihr auf der PS4 nicht bekommt? Auf Xbox One könnt ihr etwa den Action-Shooter Gears of War 4 spielen, den Ego-Shooter Halo 5 oder den Strategietitel Halo Wars 2. Auch den Indietitel Cuphead oder den Shooter-Hit PUBG für Xbox One solltet ihr euch mal anschauen.

Exklusivspiele für die Xbox One

Hier seht ihr "exklusive" Spiele für Xbox One, die teilweise auch auf dem PC unter Windows 10 laufen.


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Microsoft bietet allerdings Exklusivspiele der Xbox One nun auch für Windows 10 an. Spiele-Exklusivität ist in der Spielebranche demnach ein dehnbarer Begriff, in dem Falle ist schon eher von einer Microsoft-Exklusivität zu sprechen.

Xbox One: Abwärtskompatibilität zur Xbox 360

Dank eines Firmware-Updates aus dem Jahr 2015 wurde die Xbox One zudem abwärtskompatibel zur Xbox 360. Habt ihr also Spiele der letztgenannten Konsole, könnt ihr sie auf der aktuellen Xbox spielen, sofern diese unterstützt werden. Microsoft schaltet die Funktion der Abwärtskompatibilität nach und nach für bestimmte Titel frei. In unserer Liste zur Abwärtskompatibilität der Xbox One zeigen wir euch, welche alten Spiele auf der Xbox One laufen.

Es gibt sogar die Möglichkeit, eine Reihe von Spielen der allerersten Xbox zu spielen. Microsoft hat zunächst ein kleines Kontingent freigegeben, etwa den Rollenspielhit Star Wars: Knights of the Old Republic. Weitere Titel sollen noch hinzukommen.

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Xbox Live Gold, Xbox Game Pass und EA Access

Wer immer noch nicht genug Spiele für seine Xbox besitzt, kann auch weitere Abos nutzen. Das wohl wichtigste Abo ist die Xbox Live Gold-Mitgliedschaft (7 Euro monatlich oder 60 Euro jährlich). Nur mit ihr dürft ihr Spiele auch online spielen und bekommt jeden Monat dank Xbox Games with Gold kostenlose Spiele auf eure Konsole. Wer nicht weiß, welche Titel dort schon in der Vergangenheit angeboten wurden, schaut einfach in unser Xbox Games with Gold-Archiv.

Außerdem gibt es den Xbox Game Pass, mit dem ihr für eine monatliche Gebühr von zehn Euro hunderte Spiele herunterladen dürft und auch Rabatte für den Kauf von Spielen genießt.

In Kooperation mit Electronic Arts nutzt ihr optional auch den Dienst EA Access. Hier erhaltet ihr für vier Euro im Monat Zugriff auf EA-Spiele in der Vault und einen zeitlich begrenzten Zugang zu Titeln, bevor sie überhaupt erscheinen. So könntet ihr etwa ein neues FIFA noch vor Release spielen.

Apps für Musik und Video-Streaming

Im App-Angebot fanden sich zu Beginn Skype, Xbox Music, Xbox Video, Xbox Fitness, amazon/Lovefilm, TED, SkyDrive, Uplay, Twitch.tv, Machinima, Internet Explorer und Zatoo.

Ein Teil der genannten Anwendungen befindet sich ab Werk als Kachel auf der Benutzeroberfläche, nutzen lassen sie sich jedoch erst nach einer Installation. Nicht einmal der Blu-Ray- und DVD- sowie der Audio-CD-Player sind vorinstalliert. Nach dem ersten Einschalten der Konsole ist also erst mal Herunterladen und Enrichten angesagt.

Auf bekannte Apps wie etwa die Video-Streaming-Dienste Netflix, Amazon Video oder Sky (Go) müsst ihr nicht verzichten. Sie sind ebenfalls für die Xbox One verfügbar. Musik könnt ihr des Weiteren mit dem bekannten Service Spotify hören. Ob Spiele oder Musik- und Video-Apps: Mit der Xbox One bekommt ihr ein All-in-one-Paket.

Benutzeroberfläche

Das Design des Startbildschirms ähnelte anfangs Windows 8. Diese Optik hat Microsoft inzwischen durch ein Update auch auf der Xbox 360 eingeführt. Nicht unbedingt für jeden also neu. Anfänger dürften sich beim ersten Besuch jedoch etwas überfordert fühlen, zumal die Mehrheit der Kacheln auf Anhieb nicht in die angezeigten Programme, sondern nur zum Xbox Store führen.

Mit einem Firmware-Update hat Microsoft die Benutzeroberfläche ("UI") der Xbox One weiter verändert. Oben im Video könnt ihr euch ein Bild davon machen. Wir finden, dass es Sony bei der UI der PS4 schlichter und somit eleganter gelöst hat als Microsoft bei der Xbox. Auf letzterer wirkt die UI oft überladen, auf der PS4 navigiert ihr wahrscheinlich intuitiver.

Weiterhin hat Microsoft Schritte unternommen, um die Spielewelt der Xbox One dem Betriebssystem Windows 10 näherzubringen. Frühere Exklusivspiele sind etwa mittlerweile für den PC verfügbar und es ist auch möglich, Xbox One-Spiele unter Windows 10 zu streamen.

Hardware

Mit der Hardware der Xbox One haben wir uns bereits häufiger befasst. An dieser Stelle daher nur noch einmal die wichtigsten Daten. Für die Leistung der Konsole sorgt eine AMD-CPU mit acht Kernen, die mit 1,75 Gigahertz takten. Die GPU arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 853 Megahertz. Den Spitzendurchsatz gibt Microsoft mit 1,23 TeraFLOPS an. Der DDR3-Arbeitsspeicher ist acht Gigabyte groß. Die Festplatte besitzt eine Kapazität von 500 Gigabyte. Ihr könnt aber auch externe Speicher an die Xbox One anschließen.

Leistung und Grafik

Doch wie schlagen sich dieser Werte in der Praxis nieder? Nun, sind alle Updates installiert, arbeitet die Konsole schnell. Beim Spielen von Call of Duty: Ghosts treten Ruckler und Haker praktisch nicht auf. Die Ladezeiten zwischen den Missionen werden intelligenterweise durch die Weiterführung der Story überbrückt, sodass sie - zumindest beim ersten Spielen - kaum auffallen und subjektiv kürzer erscheinen. Im Test bemerkten wir lediglich beim Spielen von Ryse kleinere Haker bei der Anzeige von frei gespielten Erfolgen - die es übrigens schon für die kleinsten Kleinigkeiten wie das Öffnen eines Videos gibt.

Dieser Eindruck setzt sich auch beim Durchstreifen der Menüs und Untermenüs fort. Einstellungen, Apps oder auch der Store öffnen sich flüssig. Das Springen vom Filmtrailer zum Startbildschirm und wieder zurück gelingt nahtlos. Auch wenn beispielsweise eben noch Xbox Music im Hintergrund lief. Sprachbefehle und Eingaben mittels Gestensteuerung werden zügig bearbeitet.

Forza 6 Demo-Gameplay Ford GT

Es ist definitiv ein qualitativer Unterschied zwischen Xbox 360- und Xbox One-Grafik zu bemerken. Umgehauen wird man allerdings nicht von jedem Spiel. Call of Duty: Ghosts beispielsweise überraschte kaum, Ryse: Son of Rome hingegen sieht einfach unglaublich gut aus. Unterstützt werden grundsätzlich 1.080p und sogar 4K-Auflösung. Es gibt jedoch bisher nur wenige Spiele, die auch in 1.080p laufen. 4K-Inhalte waren zum Launch ebenfalls noch rar.

Unterschiede von Xbox One, Xbox One S und Xbox One X

Seit Ende 2017 hat Microsoft bereits drei verschiedene Xbox One-Modelle angeboten, die zuvor beschriebene, erste Xbox One, dann die Xbox One S und die laut dem Unternehmen "leistungsstärkste Konsole der Welt": die Xbox One X. Ihr fragt euch womöglich, welche Unterschiede es zwischen diesen Modellen gibt. Zunächst sei erwähnt, dass die erste Xbox One gar nicht offiziell von Microsoft verkauft wird. Die Xbox One S ist nun das Standardmodell und kostet etwa 220 Euro.

Die Xbox One S bietet im Vergleich zur ersten Xbox One ein deutlich schmaleres Design, das Netzteil ist intern verbaut - somit spart ihr mit diesem Modell mehr Platz. Im Gegensatz zur ersten Xbox One sollt ihr die Xbox One S auch problemlos senkrecht aufstellen können.

Technische Daten der Xbox One-Modelle

Daten Xbox One Xbox One S Xbox One X
Prozessor 1,75 Ghz AMD 1,75 Ghz AMD 2,3 Ghz AMD
Grafik 853 Mhz AMD 914 Mhz AMD 6 Teraflops AMD
Arbeitsspeicher 8 GB DDR3 8 GB DDR3 12 GB DDR5
Speicher 500 GB, extern erweiterbar 500 GB, 1 TB, 2 TB, extern erweiterbar 1 TB
Laufwerke Blue-ray/DVD 4K/HDR Blu-ray 4K/HDR Blu-ray
Anschlüsse HDMI in, HDMI out, 3 x USB 3.0, S/PDIF, Kinect Port, IR out HDMI 2.0a in, HDMI 2.0aout, 3 x USB 3.0, S/PDIF, IR out HDMI 2.0a in, HDMI 2.0aout, 3 x USB 3.0, S/PDIF, IR out
HDR Nein Ja Ja

Die technischen Daten der Geräte sind nahezu identisch. Beide haben acht Gigabyte Arbeitsspeicher und einen auf 1,75 Gigahertz getaktete AMD-Prozessor. Die Xbox One S bietet euch jedoch die Wiedergabe von Blu-rays und gestreamten Videos mit 4K-Auflösung und HDR.

Habt ihr einen Fernseher, der 4K-Inhalte wiedergeben kann, solltet ihr euch aber den Kauf der Xbox One X überlegen. Die Premiumkonsole kann mit viel "Hardware-Power" überzeugen und bietet im Vergleich zur Xbox One S auch 4K-Auflösung für Spiele. Einige Xbox One-Titel bekommen nach und nach sogar Updates spendiert, damit ihr eine höhere Auflösung oder bessere Effekte und Texturen genießt. Die Xbox One X kostet zwischen 470 und 500 Euro.

Controller

Genau wie die Grafik hat sich auch der Controller der Xbox One zum Positiven verändert. Das Batteriefach an der Untersteite steht nun nicht mehr hervor. Nutzer haben also mehr Platz für ihre Finger. Außerdem hat Microsoft die Griffigkeit des D-Pad verbessert. Ansonsten bleibt die Positionierung der Knöpfe im Großen und Ganzen wie gehabt. Das Gamepad macht von Anfang an das, was es soll, es fällt nicht auf und verbindet sich problemlos mit der Konsole. Absolut subjektiv gefällt uns das Design des neuen Controllers zudem um Längen besser.

Einen Abzug gibt es von uns nur für den proprietären Headset-Anschluss - nur bestimmte Kopfhörer lassen sich an den Controller anschließen - und für die Beilage von Batterien, anstatt eines Akkupacks. Letzteres muss separat erworben werden. Wenigstens schließt Microsoft ein Headset in den Lieferumfang ein. Auch hier haben wir zwar an Tragekomfort und Material zu meckern, aber für einen Videochat via Skype reicht es allemal. Wir verraten euch auch noch mal genauer, wie ihr einen Xbox One-Controller an eure Xbox anschließt.

Sprach- und Gestensteuerung mit Kinect

Nicht nur mit dem Controller, sondern auch mit Sprache und Gestik lässt sich die Xbox One steuern. Ist einmal die Scham überwunden, redet es sich ganz gut mit dem Bewegungssensor. Tatsächlich können wir uns vorstellen, dass die Sprachsteuerung in einigen Fällen eine effektive Bereicherung darstellt.

Es ist einfach praktisch, auf Zuruf die Konsole einzustellen oder auch einen Film oder eine CD zu starten. Weniger sinnvoll ist die Verwendung der Sprachsteuerung während des Spielens, denn die Lautstärke des Fernsehers macht die Verständigung unnötig kompliziert. Per Sprache im Netz zu surfen geht zwar auch, ist aber um einiges anstrengender als mithilfe eines Controllers.

Wer noch Kinect besitzt, sollte das Gerät weiter nutzen können, doch die Hardware wird künftig keine wichtige Rolle mehr für die Xbox One spielen. Microsoft hat 2017 offiziell den Produktionsstopp von Kinect bestätigt und das Gerät lässt sich ohne Adapter auch nicht mehr an das aktuelle Standardmodell Xbox One S anschließen.

Xbox One im Test

Jedem Käufer sollte zudem klar sein, dass Kinect die Eigenschaft hat, rund um die Uhr Video- und Tonaufnahmen zu machen. Microsoft betont zwar, dass der Bewegungssensor lediglich auf Sprachbefehle wartet und nichts aufzeichnet, besonders in Anbetracht der NSA-Affäre sollte jedoch jeder Spieler in sich gehen, wie sehr er Microsoft vertrauen kann, dass tatsächlich keine Konversationen oder Videoaufnahmen still und heimlich ins Internet transferiert werden.

Microsoft Xbox One: Fazit

Das All-in-one-Paket mit Luft nach oben 8/10

Ja, die Xbox One ist eine echt gute Spielekonsole. Sie legt grafisch eine ordentliche Schippe drauf im Vergleich zum Vorgänger. Controller und Kinect wurden sinnvoll verbessert. Die grundlegenden Funktionen laufen problemlos, schnell, sind leicht zugänglich und - ganz wichtig - machen Spaß! Schade ist, dass es im Vergleich zur PS4 nicht so viele gute Exklusivspiele gibt. Die Benutzeroberfläche der Konsole ist zudem nicht immer übersichtlich. So oder so bleiben die Xbox One S und die Xbox One X die Konsolen, die ihr als überzeugter Xbox-Fan kaufen könnt. Bis zum Release einer "Xbox Two" wird es mindestens noch bis 2019 dauern, sofern sich Microsoft überhaupt zur Fertigung einer neuen Konsole entschließt.

Das hat uns gefallen

  • Überzeugender Controller
  • Multimedia-Plattform
  • Gute Grafik
  • Große Spieleauswahl
  • Spiele-Abwärtskompatibilität zur Xbox 360

Das hat uns nicht gefallen

  • Keine Hardware-Abwärtskompatibilität
  • UI manchmal unübersichtlich
  • Es dürften mehr "Exklusivspiele" sein
Testnote 8,0 von 10
Darius Schuiszill NEU
Bewertet von Darius Schuiszill
8,0 / 10
Hardware
7,0 / 10
Betriebssystem
8,0 / 10
Multimedia
9,0 / 10
Controller
6,0 / 10
Spiele
Informationen zum Leihgerät

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9
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