Kurztest: Wii macht Mii fit

Neue Anwendung von Nintendo will fit machen

von Michael Röhrs-Sperber
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Nintendo bringt am 25. April 2008 WiiFit heraus. Dieses wird durch ein Balance Board Spieleingaben per Gewichtsverlagerung beziehungsweise Gleichgewichtsgefühl ermöglichen. Herausgekommen ist ein interessantes Programm jenseits der bekannten Programmgattungen.

Am Abend des 10.03.2008 lud Nintendo zur Fit-Lounge in Hamburg ein, um die erste Beta des neuen WiiFit der Presse zu präsentieren. Netzwelt stürzte sich natürlich sofort in die neuen Sportwelten, chilligen Sounds und die gereichten Fit-Häppchen.

Die geladenen Pressevertreter trafen sich in der Executive Lounge im 8. Stock des Side Hotel in der Hamburger Innenstadt. Nintendo hatte dort fünf Wiis aufgebaut, an denen man das WiiFit ausprobieren konnte. WiiFit umfasst ein Wii Balance Board und eine Software mit über 50 Übungen aus den Bereichen Yoga, Muskelübungen, Balancespiele und Aerobic.

Das Balance Board erfasst den Druck der Füße oder Hände und steuert damit die Aktionen auf dem Bildschirm beziehungsweise überwacht die Übungen des Nutzers.
Das Balance Board erfasst den Druck der Füße oder Hände und steuert damit die Aktionen auf dem Bildschirm beziehungsweise überwacht die Übungen des Nutzers.

WiiFit soll für mehr Fitness sorgen, Spaß an der Bewegung bringen und natürlich als Waffe gegen den inneren Schweinehund dienen. Nintendo möchte jedoch klarstellen, dass WiiFit auf keinen Fall Sportarten ersetzen will. Es soll die Lust an Sport und Bewegung durch Spaß wecken. Es soll motivieren, mehr zu erreichen.

Die Motivation will WiiFit durch ein Protokoll und eine Erfolgskontrolle sowie einen persönlichen Trainer anregen. Hierzu muss jeder WiiFit-Spieler beim ersten Mal einen Mii - sein Alter Ego - auswählen. Diesem weist er sein aktuelles Gewicht und seine Körpergröße zu. Daraus berechnet die Wii den Body Mass Index (BMI). Nun kann der Spieler sein Ziel eingeben: Wie viel Gewicht möchte er in welchem Zeitraum "verlieren". Hier warnt übrigens das Programm vor unrealistischen oder gesundheitsschädlichen Vorstellungen.

Nintendo WiiFit: Grundeinstellungen

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Dann folgen einige Übungen, die den Trainingszustand des Mii respektive des Spielers ermitteln. Dieser Ist-Zustand wird im Laufe des Spielens immer mit dem dann aktuellen Zustand verglichen. Bei Fortschritten - also Gewichtsverringerungen oder besserem Fitnesszustand - kann man diesen in einer Grafik ablesen. Je länger man übrigens spielt - also alle Trainingsminuten zusammengenommen - desto mehr Übungen bekommt man freigeschaltet. Wie bei anderen Spielen wird auch hier der Anreiz genutzt, etwas zu bekommen, wenn man weitermacht. Der persönliche Trainer ist eine - männliche oder weibliche - Figur, die einem die Übungen sehr langsam und einfach erklärt und beim Üben die richtige Ausführung überwacht.

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Gaming, Testbericht, Sport, Nintendo, Nintendo Wii und Simulation versehen.

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