Galaxy S9 im Test: Drei Pluspunkte, aber ein Minus bleibt

Lohnt sich der Kauf des neuen Samsung-Smartphones?

Galaxy S9 - Teaserbild

Mit dem Galaxy S9 entwickelt Samsung das mit dem S8 eingeführte Design mit dem randlosen Infinity Display behutsam weiter. Im Test kann das neue Top-Smartphone gegenüber seinem Vorgänger vor allem mit drei Dingen punkten, ein großes Manko bleibt jedoch bestehen und ein viel gepriesenes Feature ist weniger spektakulär, als gedacht.

Inhaltsverzeichnis

  1. Design und Verarbeitung
  2. Intelligent Scan
  3. Performance und Speicher
  4. Sprachqualität
  5. Software
  6. Akkulaufzeit
  7. Stereo-Lautsprecher
  8. Kamera
  9. Variable Blende
  10. 3D-Emoji
  11. Preis und Verfügbarkeit
  12. Fazit & Alternativen
  13. Datenblatt

Im Frühjahr bringt Samsung traditionell ein neues Modell seiner Galaxy S-Serie in den Handel. Das ist auch 2018 nicht anders. Ab dem 16. März steht das Galaxy S9 in Deutschland in den Regalen. Netzwelt durfte es bereits ausprobieren. Erfahrt im folgenden, was neu am Galaxy S9 ist und wie sich die neuen Features im Alltag bewähren.

Hinweis: Dieser Text konzentriert sich auf das Modell Samsung Galaxy S9 (SM-G960F), unseren Eindruck vom größeren Schwestermodell findet ihr in unserem Testbericht zum Samsung Galaxy S9 Plus.

Design und Verarbeitung

Auf den ersten Blick sehen Galaxy S8 und Galaxy S9 nahezu identisch aus. Tatsächlich gibt es jedoch ein paar feine Unterschiede:

  • So sind laut Samsung die Ränder ober- und unterhalb des Bildschirms geschrumpft. Um dies zu erkennen, benötigt ihr aber wirklich Adleraugen.
  • Näherungssensor und Iris-Scanner sind auf den ersten Blick beim S9 nicht mehr erkennbar. Nur noch die Frontkamera "stört" die ansonsten glatte Oberfläche des Galaxy S9.
  • Beide Smartphones sind mit einer Tiefe von 8,5 Millimetern einen Tick dicker als ihre Vorgänger.
  • Dies hängt mit einer weiteren Änderung zusammen: Der Fingerabdrucksensor befindet sich nämlich zwar weiterhin auf der Rückseite. Hier ist er aber nun unterhalb der Kamera und nicht mehr daneben platziert. Dazu später mehr.
  • Der Übergang zwischen Edge-Display und Gehäuse fällt etwas scharfkantiger aus.

Dass das Galaxy S9 etwas dicker ist und die Finger durch den kantigeren Übergang von Display zu Gehäuse mehr Griffpunkte haben, sorgt dafür, dass das Samsung-Smartphone deutlich griffiger wirkt. Im Test flutschte uns der S8-Nachfolger nicht mehr so leicht aus der Hand, wie das Vorjahresmodell. Geblieben ist leider die Anfälligkeit für Fingerabdrücke, die das Galaxy S9 mit anderen Smartphones mit Glas-Cover teilt. Besonders bei der schwarzen Farbvariante sind Fingerabdrücke und Fettschlieren schnell sichtbar. Weniger anfällig sind die Versionen "Coral Blue" (Blau) und "Lilac Purple" (Lila).

Was uns zudem gefällt: Das Galaxy S9 ist noch ein wenig kompakter als das Galaxy S8. Anders als viele Konkurrenten mit großem Screen oder Samsungs Note 8 lässt sich das S9 immer noch bequem in der Hosentasche transportieren und auch beim Sitzen schmerzt es in selbiger nicht.

Galaxy S9 (Plus) in Bildern

15 Bilder
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Viel Kritik musste Samsung für die Platzierung des Fingerabdrucksensors beim Galaxy S8 einstecken. Dieser befand sich nicht mehr auf der Front-, sondern auf der Rückseite. Dort war er rechts direkt neben der Kamera platziert. Vor allem Rechtshänder landeten mit ihren Fingern daher häufig auf der Kameralinse, obwohl sie eigentlich nur das Smartphone entsperren wollten. Beim Galaxy S9 hat Samsung nun darauf reagiert und den Sensor unterhalb der Kamera platziert - ähnlich verfahren auch andere Hersteller wie Huawei oder LG.

Intelligent Scan

Die neue Position ist deutlich günstiger. Allerdings liegt der Sensor nur minimal vertieft im Gehäuse. Mit den Fingern ist anders als etwa beim Mate 10 Pro kaum ein Unterschied zu spüren. Im Test landeten wir deshalb des öfteren wieder auf der Kamera. Als Alternative zum Fingerabdrucksensor hat Samsung das S9 wie den Vorgänger mit einer Gesichtserkennung und einem Iris-Scanner ausgestattet. Anders als beim S8 müsst ihr euch jedoch nicht für eine der beiden Techniken entscheiden, sondern könnt eine "Intelligenter Scan" genannte Kombination nutzen.

Das bringt den Vorteil, dass das Smartphone auch dann entsperrt wird, wenn der Iris-Scan wegen grellem Sonnenlicht fehlschlägt. Im Test arbeitete der "Intelligente Scan" tatsächlich sehr zuverlässig. In acht von zehn Fällen wurde unser Smartphone binnen Sekunden entsperrt, nur selten wurden wir zur Eingabe unseres PINs aufgefordert, weil der Scan fehlgeschlagen war. Im Vergleich zum Entsperren per Fingerabdruck arbeitet der Intelligent Scan aber immer noch langsamer und setzt voraus, dass ihr einmal den Einschalter des Smartphones betätigt. Das nervt, weil wir von anderen Geräten ein bequemeres Entsperren gewohnt sind.

Samsung Galaxy S9 im Video

Performance und Speicher

Im Gegensatz zum Design hat Samsung unter der Haube gewaltig beim S8-Nachfolger geschraubt. Damit der Fingerabdrucksensor unterhalb der Kamera verbaut werden konnte, mussten die Komponenten des Smartphones komplett neu angeordnet werden, sagte uns ein Samsung-Ingenieur bei einer Vorabpräsentation in London. Der südkoreanische Hersteller hat aber nicht nur die Hardware neu angeordnet, sondern auch neue Teile verbaut. So bildet das Herzstück der europäischen Version des Samsung-Smartphones der Octa-Core-Prozessor Exynos 9810. In den USA wird das S9 dagegen vom Qualcomm-Chip Snapdragon 845 angetrieben, der hierzulande unter anderem im Sony Xperia XZ2 verbaut ist. Der Exynos-Prozessor wird von Samsung Semiconductors gefertigt. Der Halbleiterhersteller ist wie Samsung Mobile Teil des Gesamtkonzerns.

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Der Chip baut auf der Architektur seines Vorgängers Exynos 8895, der im Galaxy S8 zum Einsatz kommt, auf. So erfolgt die Produktion weiterhin im 10-Nanometer-Verfahren, der Chip besteht zudem aus insgesamt acht Kernen. Diese sind wie gehabt in zwei Cluster geteilt. Die eine Hälfte der Kerne ist auf Performance optimiert, die anderen sollen möglichst energiesparend arbeiten. Beim Aufbau der Kerne setzt Samsung nicht wie viele andere Hersteller auf das Standard-Design des britischen Zulieferers ARM, sondern auf eine eigene Architektur. Im Exynos 9810 kommt die mittlerweile dritte Generation dieser zum Einsatz. Verbesserungen hat Samsung zudem beim Cache vorkommen. Die maximale Taktfrequenz wurde von 2,3 auf 2,9 Gigahertz hochgeschraubt.

Diese Änderungen bringen einen deutlichen Leistungszuwachs, das zeigt unser Galaxy S9 Benchmark-Vergleich. Hier ist der S8-Nachfolger teilweise doppelt so schnell wie die Android-Konkurrenz. Das iPhone X kann Samsung aber nicht schlagen, die Leistungsfähigkeit des S9 reicht aber an die des Apple-Smartphones heran. Im Alltag werdet ihr aber selten einen spürbaren Unterschied zwischen Galaxy S9 und anderen Smartphones wahrnehmen. Apps luden auf unserem Galaxy S8 im Vergleich ähnlich schnell.

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Den Arbeitsspeicher (RAM) bemisst Samsung übrigens weiterhin mit vier Gigabyte, aus unserer Sicht ist das auch vollkommen ausreichend. Im Test waren selten mehr als 2,8 Gigabyte des Arbeitsspeichers belegt. Wer mehr Arbeitsspeicher will, muss zum Plus-Modell greifen. Dieses bietet sechs Gigabyte RAM. Laut Samsung wird der zusätzliche Speicherplatz hier benötigt, um verschiedene Funktionen der Dual-Kamera zu realisieren.

Für Fotos und Videos stehen euch bei beiden Modellen 64 Gigabyte Gerätespeicher zu Verfügung. Ab Werk sind davon knapp 50 Gigabyte frei. Mit 256 Gigabyte (GB) Speicher gibt es das Glaxy S9 vorerst nur im Ausland, Samsung bietet hierzulande nur das S9+ mit 256 GB Speicher an. Wem der integrierte Speicher jedoch nicht reicht, der kann eine microSD-Karte mit bis zu 400 Gigabyte Kapazität in das S9 einlegen. Einbinden in den Systemspeicher könnt ihr diese nicht. Samsung unterstützt die Funktion Adoptable Storage nicht, Apps lassen sich aber klassisch auf die SD-Karte verschieben.

Sprachqualität

Alternativ fasst der Speicherkartenslot jetzt standardmäßig auch eine zweite SIM-Karte. Bislang musste hierfür eine spezielle Dual-SIM-Variante gekauft werden. Die beiden Speicherkartenschächte sind jedoch nicht gleichwertig. Nur jeweils einer der beiden Slots kann den schnellen Datenfunk LTE (4G) nutzen. Die zweite SIM-Karte geht maximal mit 3G-Geschwindigkeit ins mobile Internet. Welche SIM-Karte LTE nutzen soll, legt ihr in den Einstellungen des Smartphones fest.

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Gut gelöst hat Samsung die Nutzung der beiden SIMs in der Telefon- und SMS-App. Sobald ihr eine zweite SIM-Karte einlegt, erscheint hier ein zweiter Hörer beziehungsweise ein zweiter Versenden-Button. Ihr könnt also mit einem Tastendruck über beide SIM-Karten telefonieren und SMS versenden. Praktisch, wenn ihr das Gerät mit einer beruflichen und privaten SIM-Karte nutzt.

Die Sprachqualität des Galaxy S9 ist gut. Ein zweites Mikrofon an der Oberseite filtert Störgeräusche wie Autolärm zuverlässig im Test heraus, lediglich Wind milderte die Sprachqualität. Trotz dieser Eingriffe klingen die Stimmen weitestgehend natürlich und nicht dumpf.

Software

Als Betriebssystem fungiert ab Werk Android 8.0. Dieses hat der südkoreanische Hersteller mit einer eigenen Nutzeroberfläche überzogen. Sie hört seit neuestem nicht mehr auf den Namen TouchWiz, sondern heißt nun Samsung Experience 9.0. Sie enthält zahlreiche Erweiterungen, die ihr nicht im Stock Android findet - etwa einen Landscape-Modus für den Startbildschirm oder die Funktion Smart Stay, die verhindert, dass sich das Display abschaltet, wenn ihr gerade einen Text lest, aber längere Zeit keine Eingaben getätigt habt.

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Leider wirkt sie aber immer noch aufgebläht. Viele Apps sind doppelt vorhanden. So lässt es sich Samsung nicht nehmen, neben Google Chrome noch einen eigenen Browser zu installieren. Auch einen zusätzlichen App Store findet ihr auf dem Smartphone. Noch dazu kommt Bloatware wie die Microsoft Office-Apps zum Einsatz. Persönlich gefällt uns ein minimalistischer Ansatz, wie ihn etwa OnePlus bei seinen Smartphones fährt, besser.

Akkulaufzeit

Samsung stattet das Galaxy S9 wie den Vorgänger mit einem 3.000-Milliamperestunden-Akku aus. Die Akku-Kapazität liegt damit auf dem Niveau der direkten Konkurrenten, lediglich das Mate 10 Pro von Huawei bietet einen deutlich größeren Akku. Allgemeine Aussagen zur Akkulaufzeit sind immer knifflig, da diese von vielen Faktoren abhängt, etwa dem verwendeten Mobilfunknetz, der Empfangsqualität am Standort und dem eigenen Nutzungsverhalten. Nach knapp 48 Stunden mit dem Galaxy S9 im Dauereinsatz können wir aber sagen, dass sich die Akkulaufzeit auf dem Niveau des Vorgängers bewegt.

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Mit einer Akkuladung solltet ihr also problemlos durch den Tag kommen, selbst wenn ihr das Galaxy S9 häufiger intensiv fordert, dürfte am Ende des Tages im Schnitt noch 20 bis 30 Prozent Restladung vorhanden sein. Wer das Smartphone weniger nutzt, hat möglicherweise noch ein paar Reserven mehr für den Tag. In der Regel müsst ihr das Galaxy S9 aber wieder abends an die Steckdose hängen.

Der Energiespeicher ist übrigens fest verbaut und kann ohne Garantieverlust nur vom Kundendienst gewechselt werden. Aufgeladen werden kann das Galaxy S9 wahlweise drahtlos, eine entsprechende Ladestation ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten, oder klassisch an der Steckdose. Wenn ihr hier das mitgelieferte "Adaptive Fast Charging"-Netzteil verwendet, dauert ein vollständiger Ladevorgang knapp 95 Minuten. Andere Smartphones laden etwas schneller.

Stereo-Lautsprecher

Das Galaxy S8 stattete Samsung mit einem Mono-Lautsprecher an der Unterseite aus. Sehr zum Missfallen der Fans. Selbst ältere Modelle wie das ZTE Axon 7 stellten das Galaxy S8 in Sachen Lautstärke und Klang in den Schatten. Beim Galaxy S9 verbaut Samsung eigenen Aussagen zufolgen nun Stereo-Lautsprecher.

Diese Bezeichnung ist zunächst vielleicht etwas irreführend. Denn das Galaxy S9 hat an der Unterseite weiterhin nur einen Lautsprecher. Als zweiter Speaker fungiert der Lautsprecher in der Ohrmuschel oberhalb des Displays, der sonst nur bei Telefonaten zum Einsatz kommt. Durch die unterschiedliche räumliche Ausrichtung kann das Galaxy S9 nur bedingt einen Stereoklang erzeugen, wohl aber ein deutlich voluminöser Sound als ihn der Lautsprecher des Galaxy S8 bietet. Laut Samsung ist das neue Galaxy 1,4 mal so laut bei der Musikwiedergabe wie das S8, unser Test kann das bestätigen. Der Klang wirkt zudem deutlich ausgewogener.

Für einen noch voluminöseren Klang bietet Samsung die Möglichkeit, Dolby Atmos zu zu schalten. Die Audiotechnik soll einen Raumklang simulieren. Tatsächlich wird das S9 mit Dolby Atmos noch einmal etwas lauter, allerdings wirkt der Sound des Smartphones unserer Meinung dann sehr künstlich und neigt auch schneller zum Übersteuern. Dolby Atmos steht euch übrigens nicht exklusiv auf dem Galaxy S9 zur Verfügung. Die Technik kommt auch in anderen Smartphones zum Einsatz. Unter anderem ist Dolby Atmos im Nokia 6 integriert.

Kamera

"Die Kamera. Weiter gedacht." - Mit diesem Slogan warb Samsung bereits vor dem Marktstart für das Galaxy S9. Der südkoreanische Hersteller legt bei seinem neuen Top-Smartphone den Fokus also auf die Kamera. Wie hat Samsung diese weitergedacht? Der südkoreanische Hersteller versucht mit dem Galaxy S9 ein Problem zu lösen, welches das Unternehmen bereits seit dem Galaxy S6 umtreibt: Die Bildqualität von Smartphone-Fotos bei schwachen Lichtverhältnissen. Diese hat sich in den vergangenen Jahren zwar enorm verbessert, Luft nach oben gibt es dennoch. Vor allem bei Dunkelheit sind Smartphone-Fotos oft ein reines Glücksspiel.

Samsung versucht die Low-Light-Fähigkeiten des Smartphones sowohl durch neue Hardware als auch durch verbesserte Algorithmen zu heben. Hardwaretechnisch setzt der Hersteller auf eine lichtstarke Blende. Die Blende ist im Objektiv einer Kamera zu finden und regelt die Menge des einfallenden Lichtes, in dem sie sich weiter öffnet oder enger zusammenschließt. Wie weit eine Blende geöffnet ist, wird durch die Blendenzahl ausgedrückt. Kleine Blendenzahlen stehen für eine große Öffnung, hohe Zahlen für eine kleine Öffnung.

Bei Dunkelheit benötigt es eine möglichst große Blendenöffnung, damit so viel Licht wie möglich zum Sensor dringt, und die kann das Galaxy S9 aufweisen. So bietet die 12-Megapixel-Kamera auf der Rückseite des Smartphones nun eine maximale Blendenöffnung von F/1.5. Für Handys ein absoluter Rekord. Bislang hielt diesen das LG V30 mit einer Blende von F/1.6. Im Vergleich zum S8 fängt die Kamera des neuen Samsung-Smartphones somit 28 Prozent mehr Licht ein, erklärte der südkoreanische Hersteller bei der Vorabpräsentation des Smartphones in London.

Zudem nutzt Samsung einen "Multi-Frame" genannten Algorithmus, um eure Nachtaufnahmen zu verbessern. Bei extrem schwachen Lichtverhältnissen werden zwölf Aufnahmen zu einem Bild kombiniert. Dabei werden Bildfehler wie Farbrauschen herausgerechnet. "Multi-Frame" kam erstmals auf dem Galaxy S8 zum Einsatz, allerdings wurden hier nur drei Aufnahmen zu einem Foto zusammengesetzt. Im Vergleich zum S8 sollen die mit dem S9 gemachten Aufnahmen laut Samsung 30 Prozent weniger Rauschen aufweisen.

Während des MWCs gab uns Samsung Deutschland die Gelegenheit, mit dem Galaxy S9 für ein paar Stunden auf Foto-Tour durch das nächtliche Barcelona zu gehen. Die nachfolgenden Bilder wurden zwischen 22 und 23 Uhr am 27. Februar geschossen. Wir verwendeten hierfür den Automatikmodus.

Galaxy S9: Kamera-Samples

9 Bilder
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Die Lichtsituation beim Rundgang war ziemlich diffus. Die Umgebung war wenig erleuchtet, schließlich war es bereits nachts. Dennoch irritieren zahlreiche direkte und indirekte Lichtquellen die Kamera. Hierfür löst das S9 die Aufgabe mit Bravour. Selbst beim Sichttest am PC weisen die Bilder nur ein geringes Rauschen auf, das wir nicht als störend empfanden. Die Aufnahmen sind zudem sehr detailreich.

Das seht ihr zum Beispiel an Bild 4, das eine Kaufhausfassade am Plaça de Catalunya zeigt. Die Leuchtschriften der Geschäfte sind auf der Aufnahme lesbar, ihr könnt sogar zum Teil erkennen, was in den Schaufenstern zu sehen ist. Noch vor zwei Jahren hätten hier selbst die Kameras von Top-Smartphones kapituliert. Fairerweise müssen wir aber auch sagen, dass der Sprung gegenüber dem direkten Vorgänger mit bloßem Auge nicht besonders groß ausfällt.

Wir hatten auf der Foto-Tour unter anderem auch das Galaxy S8 in der Tasche und wie der folgende Bildvergleich zeigt, könnt ihr auch mit dem ein Jahr älteren Samsung-Smartphone recht ordentliche Low-Light-Aufnahmen machen.

Galaxy S8 - Sample
S9 - Sample

Links seht ihr ein mit dem Galaxy S9 gemachtes Bild, rechts haben wir die Aufnahme mit dem Galaxy S8 nachgestellt.

Im Vergleich wirkt das mit dem Galaxy S9 gemachte Bild heller, die Leuchtschriften etwas schärfer und hier und da sind Details noch deutlicher zu erkennen. Mitunter dürften sich aber auch viele Leser finden, die der Meinung sind, dass das S8 die Szene deutlich natürlicher interpretiert. Einen ausführlichen Low-Light-Vergleich mit dem iPhone X und dem Note 8 sowie weiteren Smartphones reichen wir in den nächsten Tagen noch nach.

Variable Blende

Da bei großen Offenblenden wie sie die Kamera des Galaxy S9 bietet die Gefahr besteht, dass bei ausreichendem Licht schneller Bildfehler, etwa Farbsäume, auftreten und zudem die Tiefenschärfe rapide abnimmt, hat Samsung den S8-Nachfolger mit einer variablen Blende ausgestattet. Über eine Mechanik wird die Blende je nach Lichtverhältnissen geöffnet oder geschlossen. Fällt das Umgebungslicht auf einen Wert von unter 100 Lux, öffnet das Smartphone die Blende auf F/1.5. Andernfalls bleibt sie geschlossen, dann fotografiert ihr mit einer Blende von F/2.4. Samsung vergleicht dies mit dem menschlichen Auge, das sich auch variable an verschiedene Lichtverhältnisse anpasst. An den Tageslichtaufnahmen gibt es dann auch nichts zu meckern.

Wer übrigens selbst über die Blende entscheiden will, muss in den Pro-Modus wechseln. Dort könnt ihr zwischen den Blendenwerten F/1.5 und F/2.4 wählen. Zwischenschritte erlaubt die Kamera-App des Galaxy S9 leider nicht. Der S8-Nachfolger ist übrigens nicht das erste Samsung-Smartphone mit einer variablen Blende. Bereits das nur in China erhältliche Klapphandy Samsung W2018 bot diese Technik.

Nicht nur bei Nacht soll die Kamera des Galaxy S9 euch begeistern. Samsung hat auch an Fans von Videoaufnahmen gedacht. So unterstützt das Galaxy S9 nun wie das Sony Xperia XZ Premium Super-Zeitlupen-Aufnahmen in HD mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde (FPS), Full HD Super-Zeitlupen-Aufnahmen erlaubt nur das Xperia XZ2 von Sony. Mit dieser hohen Framerate kann das Smartphone allerdings nur 0,2 Sekunden aufzeichnen, danach ist der Speicher des Kameramoduls voll und muss geleert werden. Dieser Vorgang dauert knapp drei Sekunden, danach ist eine erneute Super-Zeitlupe möglich.

Galaxy S9: Super-Slow-Mo in Aktion

Um eine Super-Zeitlupe zu starten, müsst ihr in der Kamera-App in den Modus "Super-Zeitlupe" wechseln, einmal den Auslöser drücken und dann das gewünschte Objekt fokussieren. Erkennt das Galaxy S9 nun, dass sich das Objekt bewegt, wird eine Super-Zeitlupe erstellt. Nach 0,2 Sekunden läuft der Clip in normaler Geschwindigkeit weiter, bis sich das Objekt erneut bewegt. Diesen Vorgang könnt ihr in einem Video bis zu 20 mal wiederholen. Die Super-Zeitlupen-Sequenzen sind dabei jeweils knapp 6 Sekunden lang. Wie eine solche Super-Zeitlupe aussieht, seht ihr im eingebetteten Video.

Die Aufnahmen könnt ihr übrigens mit Effekten versehen und mit Musik unterlegen. Per Knopfdruck verwandelt ihr sie auf Wunsch in eine Gif-Datei, die ihr auch als Live-Wallpaper auf eurem Samsung-Smartphone nutzen könnt. Leider benötigen die Super-Zeitlupen-Aufnahmen sehr viel Licht, in Innenräumen müsst ihr daher mitunter mit einem sehr dunklem Bild leben.

Verzichten müsst ihr beim Galaxy S9 auf eine Dual-Kamera. Diese bietet nur das größere und teurere Modell Galaxy S9+. Die zweite Kamera erweitert die Möglichkeiten der S9-Kamera um einen zweifachen optischen Zoom sowie Fotos mit Bokeh-Effekt. Der Funktionsumfang unterscheidet sich also nicht von der Dual-Kamera des Galaxy Note 8.

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3D-Emoji

Die Frontkamera des Galaxy S9 löst wie beim Vorgänger mit acht Megapixeln auf und bietet einen Autofokus. Neu ist die Möglichkeit, mit der Frontkamera ein 3D-Emoji zu erzeugen. Hierbei handelt es sich um einen Avatar von euch, auf den ihr eure Gesichtszüge spiegeln könnt. 3D-Emoji könnt ihr auch an Freunde verschicken, auch wenn sie kein Galaxy S9 besitzen. Es ist zudem egal, welchen Messenger ihr benutzt.

Wir sind uns nicht sicher, ob 3D-Emoji der neue Hit in Chats werden.
Wir sind uns nicht sicher, ob 3D-Emoji der neue Hit in Chats werden. (Quelle: netzwelt)

Samsungs 3D-Abbilder haben aber leider in den meisten Fällen nur wenig gemein mit einem selbst, auch wenn angeblich die Gesichtszüge anhand von über 100 Punkten ermittelt werden. Oder hättet ihr den Autor dieses Artikels auf dem 3D-Emoji erkannt? Alternativ könnt ihr auch wie bei Apple Comig-Figuren animieren. Auf unseren Testgerät stand ein Hase, ein Roboter und ein Fuchs zur Verfügung. Samsung hat angekündigt, dass ihr eure Gesichtszüge aber auch auf diverse Disney-Figuren übertragen könnt.

Preis und Verfügbarkeit

Samsung-Fans müssen nicht mehr lange auf das Galaxy S9 warten! Samsung akzeptiert bereits Vorbestellungen für sein neues Top-Smartphone. Der Verkauf beginnt dann offiziell am 16. März. Erfreulich: Der S8-Nachfolger wird günstiger als gedacht. Statt dem erwarteten Einstiegspreis von 900 Euro ruft Samsung nur 849 Euro für das Galaxy S9 auf. Das Galaxy S9+ wechselt für 949 Euro den Besitzer.

Samsung Galaxy S9: Fazit

Das S9 ist handlicher und klingt besser, der Fingerabdrucksensor bleibt aber ein Ärgernis. 8.8/10

Das Galaxy S9 liegt besser in der Hand und klingt besser als das S8. Zudem lässt es sich mit zwei SIM-Karten betreiben. Die Kamera ist fast allen Lichtsituationen gewachsen, im Vergleich mit dem Vorgänger aber nicht bahnbrechend. An den biometrischen Entsperrmethoden muss Samsung dagegen weiterfeilen. Hier stellt das Galaxy S9 nur eine Verschlimmbesserung dar.

Das hat uns gefallen

  • Stereo-Lautsprecher
  • Dual-SIM
  • Handlich
  • IP68

Das hat uns nicht gefallen

  • Fingerabdrucksensor schwer ertastbar
  • Intelligent Scan noch immer zu umständlich
  • Dual-Kamera nur beim Galaxy S9+
  • Akku nicht wechselbar
Testnote 8,8 von 10
Jan Kluczniok
Bewertet von Jan Kluczniok
9,0 / 10
Design und Verarbeitung
9,0 / 10
Ausstattung und Bedienung
9,0 / 10
Sprachqualität
8,0 / 10
Akkulaufzeit
9,0 / 10
Multimedia
Informationen zum Leihgerät

Das Testgerät wurde netzwelt leihweise von Samsung für 12 Wochen zur Verfügung gestellt.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

Aktuelle Preise

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Samsung Galaxy S9 wurde in folgende Smartphone-Bestenlisten einsortiert.

Samsung Galaxy S9 - Specs: Die technischen Daten im Überblick

Die nachfolgende Tabelle zeigt euch die wichtigsten technischen Daten des Samsung Galaxy S9 im Überblick. Eine detaillierte Auflistung findet ihr im technischen Datenblatt, um das Samsung Galaxy S9 mit anderen Smartphones zu vergleichen besucht unseren Handy-Vergleich.

Prozessor Samsung Exynos 9810
Display SUPER AMOLED Color (16M) 1440x2960px (5.8") 568ppi
RAM 4 GB
Gerätespeicher 64 GB
Akku 3.000 Milliamperestunden
Hauptkamera 12 Megapixel
Alle Details anzeigen

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Einsortierung und Informationen zum Leihgerät

Es wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Mobile, Testbericht, Smartphone und Samsung Galaxy S9.

Das Samsung Galaxy S9 wurde ursprünglich mit Android 8.0 "Android O" ausgeliefert. Mittlerweile ist für das Samsung Galaxy S9 die Version 8.0 "Android O" verfügbar.

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    Ab dem 23. April wird Samsung das S9 auch mit 256 Gigabyte anbieten. Die unverbindliche Preisempfehlung für das Modell lautet 949 Euro. Die 256-Gigabyte-Variante bietet aber nicht nur mehr Speicher, sondern erstrahlt auch in einer neuen Farbe: "Titanium Gray" (Grau). Wem diese nicht zusagt, kann auch zur bekannten Farbvariante "Midnight Black" (Schwarz) greifen. Das Galaxy S9+ mit 256 Gigabyte wird es ab dem 23. April nicht mehr nur via Samsung, sondern auch im stationären Handel sowie bei anderen Online-Händlern zu kaufen geben.

    Zudem kursieren im Netz Gerüchte um eine weitere Galaxy S9-Variante. So sind bei der chinesischen Zulassungsbehörde TEENA die Bilder und Spezifikationen eines Samsung-Smartphones mit der Modellnummer "SM-G8850" aufgetaucht. Dahinter verbirgt sich nicht das Galaxy S9 mini, sondern offenbar eine Lite-Variante des Galaxy S9+.

    So bietet das Smartphone wie das große Galaxy S9 eine Dual-Kamera auf der Rückseite, ist mit 5,8 Zoll aber deutlich kleiner als das Galaxy S9+. Auffällig: Die Dual-Kamera ist ähnlich wie beim iPhone X platziert. Die Linsen sind vertikal übereinander angeordnet und befinden sich links oben am Rand des Smartphones.

    Der Fingerabdrucksensor ist dagegen mittig auf der Rückseite platziert. Offenbar reagiert Samsung hier auf die Kritik vieler Nutzer, dass der Sensor aufgrund der ähnlichen Platzierung immer noch zu leicht mit der Kamera verwechselt wird. Abzuwarten bleibt, ob Samsung das Galaxy S9+ Lite nur in China auf den Markt bringt oder die Version auch ihren Weg nach Europa findet.

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